Historie
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Rhytmus und Wiederholung
Tätigkeiten, Lieder, Geschichten, der Ablauf eines Tages, einer Woche, eines Jahres, alles kehrt immer wieder - wiederholt sich.

Das schafft Orientierung und Sicherheit und gibt die Gelegenheit wirklich alles zu durchdringen, alles zu durchschauen.

Die Strukturierung in sehr aktive und eher passive Phasen,

schafft einen rhythmischen Wechsel von Anspannung und Entspannung, lässt die Kinder nicht nur ein-, sondern auch ausatmen und ordnet so nicht nur die Abläufe, sondern auch das Innenleben.

Vorbild und Nachahmung
Fast das gesamte Lernen im frühen Kindesalter basiert darauf, dass Kinder das Verhalten und Vorgehen ihrer Umgebung beobachten und

dann nachahmend in eigenes Tun umsetzen. Daraus ergibt sich für uns die Verantwortung,

diesem Prozess unser besonderes Augenmerk zu schenken. Wir achten zum einen ganz bewusst auf die Vorbildfunktion unseres eigenen

Verhaltens und geben zum anderen den Kindern Möglichkeiten und sinnerfüllte Tätigkeiten in denen sie diesem Bedürfnis nachkommen können.

Urtätigkeiten
Größere und komplexe Vorgänge lassen sich leichter durchschauen, wenn man Prozesse und Vorgänge schon ein mal im "kleinen" kennen gelernt hat. So lässt sich z.B. am ehesten erkennen, was in einem Mähdrescher geschieht, wenn man selbst schon einmal Korn aus einer Ähre herausgedroschen hat und sieht, backen (15K) was dabei passiert - wie sich Streu und Getreide trennt. Durch die sogenannten Urtätigkeiten geben wir den Kindern Gelegenheit genau das zu erfahren. Sie sollen bei uns die Möglichkeiten bekommen, ursprüngliche Tätigkeiten wie Holz-, Korn- und Wolleverarbeitung, kochen, backen, färben usw. kennen zu lernen und zwar

wann immer es geht in einem vollständigen Kreislauf, also vom Säen über das Ernten bis hin zum Ausdreschen, Mahlen und Verkochen bzw. Backen. Wir widmen uns diesen Urtätigkeiten sowohl während unserer Beschäftigungen im Kindergartenalltag, als auch in Liedern, Gedichten und Geschichten.

Kleine Gruppen
Es gibt viele Gründe Kinder in kleinen Gruppen zu betreuen: größere Geborgenheit durch die familiäre Atmosphäre, bessere Überschaubarkeit und das Gefühl wirklich wahrgenommen zu sein sind nur einige wenige davon.

Wir sind zwar ein Eingruppiger Kindergarten mit maximal 25 Kindern, teilen aber diese große Gruppe in zwei Kleingruppen auf:

die "Großen" 4-6jährigen und die "Kleinen" 2- 4jährigen. Beide Altergruppen werden während des Tages in separaten Gruppen betreut,

so dass wir auch sehr gut auf die jeweiligen Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersstufen eingehen können.

Diese Variante hat sich in der Vergangenheit wunderbar bewährt, vor allem für die Allerkleinsten, so dass wir sie auch in Zukunft weiterführen werden.

Sinneserfahrungen

Die Basis für vernetztes Denken sind die Neuronenverbindungen im Gehirn. Vereinfacht könnte man sagen:
viele Neuronenverbindungen = gutes Denk- und Lernvermögen.

Neuronenverbindungen bilden sich dann, wenn ein Mensch schon in frühen Jahren oft Gelegenheit hat, alle seine Sinne auf möglichst vielfältige Weise zu benutzen. spielsachen (9K) Deshalb achten wir darauf, den Kindern sowohl drinnen, als auch draußen vielfältige und natürliche Sinneserfahrungen zu ermöglichen, durch viele verschiedene Naturmaterialien im Zimmer, Aktivitäten bei denen die Kinder matschen, kneten, schmecken, schnuppern und lauschen können und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten wie: klettern, schaukeln, rennen und hüpfen. Vor allem unsere Aufenthalte in der

freien Natur regen die Entwicklung der feineren Sinne an, indem wir genau hinsehen, hinhören und befühlen, wenn wir uns draußen bewegen, spazieren gehen und spielen. Das stärkt nicht nur denGeist, sonder tut gleichzeitig auch der Seele gut, denn es entspannt auf sehr wohltuende Weise.

Märchen und Geschichten
Sie werden auf das Alter der Kinder abgestimmt und täglich erzählt, gespielt oder vorgelesen. Auch hier ist die Wiederholung über einen längeren Zeitraum wichtig um den Kindern Gelegenheit zu geben, sich umfassend mit dem Gehörten auseinander zu setzten.

Märchen berühren mit ihren Weisheiten die Seele auf einer sehr tiefen Ebene. Jeder Mensch holt sich, entsprechend seinem Alter und seiner seelischen Verfassung, genau das aus ihnen heraus, was ihm gut tut und ihm hilft.

Gleichzeitig stärken sie durch Aufbau und Inhalte unser Moralempfinden. Die den Märchen eigene Sprache wirkt anfangs etwas befremdlich, doch gerade die Ausdrucksweise der

ursprünglichen, originalen Märchen regt auf sehr schöne Weise die Sprachentwicklung der Kinder an. Deshalb sind sie für uns so kostbar und wertvoll.

Frische Luft
Aufenthalte im Freien sind bei uns fester Bestandteil des Tagesablaufs, nicht nur weil wir davon überzeugt sind, dass frische Luft Gartentag1 (6K) die Abwehrkräfte und damit die allgemeine Gesundheit stärkt, sondern weil sich den Kindern beim Spielen im Garten oder im Wald ganz neue Möglichkeiten auftun. Da werden hingebungsvoll Sandburgen gebaut, fangen und verstecken gespielt, in Heckenhöhlen liebevoll kleine Wohnungen eingerichtet oder es entstehen wunderschöne Zwergenreiche und Mandalas aus den Schätzen der Natur. Gartentag1 (6K) Beim Spielen und Spazieren gehen stoßen die Kinder immer wieder auf das eine oder andere Tier, dann wird mit Neugier und Ausdauer ein Käferlein beobachtet oder eine Schnecke oder was uns gerade über den Weg läuft. So schließt sich auch wieder der Kreis zu den Sinneserfahrungen hin und das bei jedem Wetter, denn auch die grauen Tage haben mit und ohne Regen ihren eigenen Reiz.