



Das schafft Orientierung und Sicherheit und gibt die Gelegenheit wirklich alles zu durchdringen, alles zu durchschauen.
Die Strukturierung in sehr aktive und eher passive Phasen,schafft einen rhythmischen Wechsel von Anspannung und Entspannung, lässt die Kinder nicht nur ein-, sondern auch ausatmen und ordnet so nicht nur die Abläufe, sondern auch das Innenleben.
dann nachahmend in eigenes Tun umsetzen. Daraus ergibt sich für uns die Verantwortung,
diesem Prozess unser besonderes Augenmerk zu schenken. Wir achten zum einen ganz bewusst auf die Vorbildfunktion unseres eigenenVerhaltens und geben zum anderen den Kindern Möglichkeiten und sinnerfüllte Tätigkeiten in denen sie diesem Bedürfnis nachkommen können.
was dabei
passiert - wie sich Streu und Getreide trennt.
Durch die sogenannten Urtätigkeiten geben wir den Kindern Gelegenheit genau das zu erfahren. Sie sollen bei uns
die Möglichkeiten bekommen, ursprüngliche Tätigkeiten wie Holz-, Korn- und Wolleverarbeitung, kochen, backen,
färben usw. kennen zu lernen und zwar wann immer es geht in einem vollständigen Kreislauf, also vom Säen über das Ernten bis hin zum Ausdreschen, Mahlen und Verkochen bzw. Backen. Wir widmen uns diesen Urtätigkeiten sowohl während unserer Beschäftigungen im Kindergartenalltag, als auch in Liedern, Gedichten und Geschichten.
Wir sind zwar ein Eingruppiger Kindergarten mit maximal 25 Kindern, teilen aber diese große Gruppe in zwei Kleingruppen auf:
die "Großen" 4-6jährigen und die "Kleinen" 2- 4jährigen. Beide Altergruppen werden während des Tages in separaten Gruppen betreut,so dass wir auch sehr gut auf die jeweiligen Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersstufen eingehen können.
Diese Variante hat sich in der Vergangenheit wunderbar bewährt, vor allem für die Allerkleinsten, so dass wir sie auch in Zukunft weiterführen werden.
Die Basis für vernetztes Denken sind die Neuronenverbindungen im Gehirn. Vereinfacht könnte man sagen:
viele Neuronenverbindungen = gutes Denk- und Lernvermögen.
Deshalb achten wir darauf, den Kindern sowohl drinnen, als auch draußen vielfältige und natürliche
Sinneserfahrungen zu ermöglichen, durch viele verschiedene Naturmaterialien im Zimmer, Aktivitäten
bei denen die Kinder matschen, kneten, schmecken, schnuppern und lauschen können und vielfältige
Bewegungsmöglichkeiten wie: klettern, schaukeln, rennen und hüpfen.
Vor allem unsere Aufenthalte in der freien Natur regen die Entwicklung der feineren Sinne an, indem wir genau hinsehen, hinhören und befühlen, wenn wir uns draußen bewegen, spazieren gehen und spielen. Das stärkt nicht nur denGeist, sonder tut gleichzeitig auch der Seele gut, denn es entspannt auf sehr wohltuende Weise.
Märchen berühren mit ihren Weisheiten die Seele auf einer sehr tiefen Ebene. Jeder Mensch holt sich, entsprechend seinem Alter und seiner seelischen Verfassung, genau das aus ihnen heraus, was ihm gut tut und ihm hilft.
Gleichzeitig stärken sie durch Aufbau und Inhalte unser Moralempfinden. Die den Märchen eigene Sprache wirkt anfangs etwas befremdlich, doch gerade die Ausdrucksweise derursprünglichen, originalen Märchen regt auf sehr schöne Weise die Sprachentwicklung der Kinder an. Deshalb sind sie für uns so kostbar und wertvoll.
die Abwehrkräfte und damit die allgemeine Gesundheit stärkt, sondern weil sich
den Kindern beim Spielen im Garten oder im Wald ganz neue Möglichkeiten auftun.
Da werden hingebungsvoll Sandburgen gebaut, fangen und verstecken gespielt, in Heckenhöhlen liebevoll
kleine Wohnungen eingerichtet oder es entstehen wunderschöne Zwergenreiche und
Mandalas aus den Schätzen
der Natur.
Beim Spielen und Spazieren gehen stoßen die Kinder immer wieder auf das eine
oder andere Tier,
dann wird mit Neugier und Ausdauer ein Käferlein beobachtet oder eine Schnecke oder was uns gerade über
den Weg läuft.
So schließt sich auch wieder der Kreis zu den Sinneserfahrungen hin und das bei jedem Wetter, denn auch
die grauen Tage haben mit und ohne Regen ihren eigenen Reiz.